Heikle Aufgabe beim Letzten
1. Liga: SG Frick – SG Wohlen Mutschellen (Sa, 17 Uhr, Frick Ebnet)
Das Ziel beim punktlosen Schlusslicht ist klar für die Freiämter: Ein Sieg und nichts anderes. Um das zu erreichen, braucht es auch in der Abwehr viel Stabilität. Diese liefert Patrik Zubonja, der sich vor dem schwierigen Auswärtsspiel in Frick äussert.
Sechs Spiele. Sechs Niederlagen. Die Handballer aus Frick sind schwach in die Saison gestartet. Schon in der letzten Spielzeit schafften die «Füchse» den Ligaerhalt nur mit Ach und Krach – und im letzten Match.
Die SG Wohlen Mutschellen ist nach dem Aufstieg besser unterwegs. Drei Siege und ein Unentschieden holte das Team von Trainer Alex Milosevic in den ersten sechs Partien. Somit gehen die Freiämter als Favorit in diese Partie.
«Ich spiele dort, wo man mich braucht»
Ein Selbstläufer wird die Partie in der Ebnet in Frick aber ganz bestimmt nicht. Die Freiämter müssen von Beginn an konzentriert auftreten und ihr Spiel durchziehen.
Für Stabilität in der Verteidigung soll dabei auch der 25-jährige Patrik Zubonja sorgen. Zubonja arbeitet als Projektleiter und spielt seit seinem 10. Lebensjahr Handball. Zum Sport brachte ihn seine ältere Schwester, die ihn zum Probetraining anmeldete. Im Angriff ist er im linken Rückraum zu Hause, aktuell kommt er jedoch ausschliesslich in der Verteidigung zum Einsatz. Dort übernimmt er Verantwortung im Innenblock. Seine Rolle versteht er vor allem als Dienst an der Mannschaft: «Ich spiele dort, wo mich der Trainer und das Team brauchen.»
«Sie sind höchst motiviert»
Für einen gelungenen Auftritt in Frick gilt es, an die positiven Ansätze aus dem letzten Spiel anzuknüpfen. «Wir haben die Inputs unseres Trainers gut umgesetzt und auch auf Umstellungen des Gegners Lösungen gefunden. Das wollen wir in das nächste Spiel mitnehmen.» Auch am Samstag sollen die Freiämter im Angriff und in der Verteidigung flexibel reagieren und gleichzeitig ihrem Spiel treu bleiben.
Obwohl Frick noch ohne Punkte dasteht, erwartet Zubonja keine leichte Aufgabe. «Gerade Mannschaften, die bisher keine Punkte haben, sind höchst motiviert und wollen so schnell wie möglich die ersten Punkte holen.» Die Freiämter wollen deshalb von Beginn an konzentriert auftreten und sich auch in hektischen Phasen nicht aus der Ruhe bringen lassen. «Wir müssen unser Spiel im Angriff und in der Verteidigung diszipliniert durchziehen und uns auf uns konzentrieren», so Zubonja.
Ein Sieg in Frick wäre auch wichtig, um mit Selbstvertrauen ins Freiämter Derby gegen den TV Muri am 15. November zu gehen. --ih